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Paint ist für mich die so sensible wie filigrane freineit von der wir glauben so entfernt zu sein, obwohl wir Kleidung tragen erscheinen wir auf der bühne in gewisser Nacktheit. Nacktheit die allein unser Bewusstsein betrifft. Das einzige das zählt bist du, und die anderen, und ihr Ausdruck durch ihr Instrument, zusammen, den Eindruck einer gemeinsamen Welt entstehen zu lassen, egoismus ist ebenso wichtig wie das Aufnehmen anderer Meinungen, "impulse geben" bedeutet in dieser Form eben "handeln", geglaubte Fehltöne sind nicht das Ende einer schönen Strasse, sondern der Beginn eines neuen Abenteuers. Eine wirkliche Sprache über Grenzen -hinweg, die jeder Musiker auf der ganzen Welt beherrschen "sollte", eigentlich eine uralte Geschichte, die in Vergessenheit geraten ist, und die ich für mich neu entdeckte. Die Probe beschränkt sich auf die eigenständige Arbeit mit dem jeweiligen Instrument, der Technik des Möglichen, und dem dazugehörenden Ausdruck. Auf der Bühne sollte im besten Fall nicht gesucht werden, Finden ist der entscheidende Punkt, den wir versuchen zu Treffen. An diesem punkt angelangt bildet die jeweilige Paint Formation einen eigenen Organismus, wie ein neues Lebewesen, dass, durch unsere offenen Kanäle, zu atmen beginnt. Energie, die wir, wie ein Empfänger, aufnehmen und abgeben. Zum Schluss bleibt nur "danke" und "adieu" zu sagen, wie im wirklichen leben, [hi.hi). Leute fragen oft: " ist das nicht raurig und schade, wenn man eine wunderbare Sache nicht nachspielen kann?” Zu diesem Thema: bei Paint ist es völlig irrelevant zu wiederholen, oder zu kopieren, man könnte auch das andere Extrem auspacken und alles gespielte zu notieren und zu transscribieren, aber ich weiss, keiner wird es je wieder so spielen können als in dem Moment wo es entstand und passierte, so wie du gute luft nicht einfach einpacken kannst um sie bei einer anderen Gelegenheit durchzuziehen, und luft anhalten geht auch nicht. und tschüss - mph
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