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review elektro farmer

Austrian Guitarist, Composer & Multi-bandleader, Martin Philadelphy is  in Town this Week & Playing with Lukas Ligeti Tonight (3/20/09). He left us with copies of four newer CD's & Only a few of each. So here  goes: ELEKTRO FARMER [MARTIN PHILADELPHY] - Ultra Natural (Delphy 22; EEC)  [limited time price, normally $17] Featuring Martin Philadelphy on  guitar & vocals, Stephan Sperlich on electronics, synth & cello and Philipp Moosbrugger on upright bass. This reminds me of sly stripped  down music of Tom Waits, one of the folks that this disc is dedicated to. The trio plays twisted , skeletal post-rock with sly guitar, synth  and cool beat. I kept thinking that Tom Waits' voice was going to come in. The guitar and drums play the slinky rhythms while the synth plays  short, nifty solos. In some ways this recalls Fred Frith's twisted pop records on Ralph ('Gravity' & 'Speechless'). Martin sings on a few of  these songs and certainly has his own odd charm. On "Acre of Bacon",the trio calm down and chant "Living in a tofu town" over a laid-back  hypnotic groove, very nice. I have to admit that I found this disc to be thoroughly enchanting in its own twisted way. Martin takes a few  short yet inspired guitar solos here & there but it is the actual instantly memorable ditties that stand out. - (BLG, DTMG, NYC, 04.2009)

Elektro Farmer, das sind Martin Philadelphy, Gitarre und Vocals,  Stephan Sperlich, Elektronik, Synthesizer und Cello und Philipp Moosbrugger, Bass. Martin Philadelphy hat so viele Vorzüge, er ist ein formidabler Songwriter, er hält Gruppen zusammen in denen sich Musiker verschiedenster Genres tummeln, seine Produktivität ist grenzenlos. Bei ”Ultra Natural” können wir ihn nun als Österreichisches Pendant von Marc Ribot erleben. Dabei erweitert dieses Trio den erdigen, bluesig jazzigen Ton von Ribot um elektronische Elemente, die ganz im Sinne der forsch groovenden, treibenden Rhythmen stehen. Elektro Farmer sät einen Sound, der manchmal dem eines John Zorn Dreamers nahekommt und dazu noch viel spannender ist. Geerntet wird unverwechselbare Musik, wie sie in Österreich noch nie entstanden ist, ausser vielleicht passagenweise in einem von den Philadelphys Paint Projekten. Der Humor kommt natürlich auch nicht zu kurz, ”Fetzn-Lippi”  ist eine der schönsten Persiflagen auf Polka und Schuhplattler, kommt aber ganz ohne Verachtung aus, ist eine augenzwinkernede Verbeugung. Diese Musik entzieht sich jeder Kategorisierung und trotz der eingesetzten Elektronik bleibt der Klang völlig natürlich, eben Ultra Natural und ”The Key” ist einer der besten Pop Rock Songs aus heimischen Landen der letzten Jahre. Ein Meisterwerk  ***** (Christian Bakonyi, Jazzzeit, 04.2009)

Ohren auf! Martin Philadelphy hatte mal wieder eine Idee. Der rastlose Tiroler Gitarrist zog sich auf einen Bauernhof zurück um mit Philipp Moosbrugger (Kontrabass) und Stephan Sperlich (Synthesizer, Elektronik) über Improvisationen zu Songs zu finden; den Ausgangspunkt bildeten rhythmisierte Geräuschsamples, die an eine gelassen Landpartie der Einstürzenden Neubauten denken lassen. Ultra Natural (Delphy Entertainment), das unter dem sinnigen Namen Elektro Farmer veröffentlichte Ergebnis, beeindruckt durch meist instrumentale Annäherungen an den Blues, die weniger erdig als vielmehr an der Avantgarde geschult tönen, zwischendurch auch Platz für Ambientausflüge und Balladen lassen und bisweilen an Tom Waits in seinen räudigen, freien Momenten errinern.
Blues und Avantgarde glücklich vereint. Das Trio Elektro Farmer um den Tiroler Gitarristen Martin Philadelphy nutzt rhythmisierte Geräuschsamples als Ausgangspunkt für stimmungsvolle Forschungsreisen in Sachen Avantgarde-Blues. “Ultra Natural” heisst der CD gewordene Reisebericht (Stöger, Falter, 04.2009)

Elektro Farmer; Gitarrist Martin Philadelphy präsentiert gemeinsam mit Stephan Sperllch und Philipp Moosbrugger ein neues Projekt: Das Trio Elektro Farmer verarbeitet  Alltagsklänge vom Bauernhof zu trashig-witzigen Weirdo-Pop-Collagen
(Standard, felb, 04.09)

Elektro Farmer (ultra natural) Martin Philadelphy, Stephan Sperlich und Philipp Moosbrugger haben sich auf einem Bauernhof zusammengefunden, um dieses Album aufzunehmen und vorhandenen Songideen um die Sounds und Soundmöglichkeiten der Umgebung zu erweitern. Dazu haben sie auf dem sie Umgebendem herumgeklopft und die so entsandenen Aufnahmen dann zusammenmontiert. Das Ergebnis ist whol nicht nur deswegen ein Humorvoll organisches, verbindet Blues und Elektro mit jazzigen Anklängen und schafft es ein Stimmung zwischen Verspieltheit und doch eher reduzierter Strenge im Beat zu vermitteln. Letzendlich ist es ein einzigartiger, so wohl noch nie gehörter Groove, der dabei ensteht - emotional rythmisierend und intellektuell ansprechend. (The Gap, 06.09, Martin Mühl)

Elektro Farmer “ultra natural” Drei umtriebige Musiker, Martin Philadelphy, Stephan Sperlich und Philipp Moosbrugger, die an vielen künstlerisvhen Rändern Ihre Instrumente im Spiel haben, sperren sich zwei mal drei Tage in einem Bauernhof fern jedes Mobilfunknetzes ein und arbeiten. Zwischendurch werden sie wohl auch der lokalen Kulinarik zugesprochen haben, herausgekommen sind jedenfalls dreizehn Stücke, die eines gemeinsam haben: Abwechslung. Vom Rumble Beat eines Tom Waits bis zum Blues inspirierten Gitarreninstrumental ist alles dabei, und dass zwischendurch auch die Rechner zum Laufen kommen, ist bei der Mitwirkung von Stephan Sperlich auch klar. Unvorhersehbarkeit als Programm, Langeweile als Feind. Hut ab! (Skug, 07.09, G.Bus Schwaiger)

Elektro Farmer (ultra natural). Ein Soundgewitter ertönt - und stellt die Ohren auf die Probe. Was bringen Martin Philadelphy, Philipp Moosbrugger und Stephan Sperlich alias Elektro Farmer zum Klingen? Zittert da eine Zither, Scheppert da ein Glöcklein? In “The Key” meint man gar einen Rasenmäher zu hören. Endgültig gepackt hat einen das Album “ultra natural” allerdings bei der Nummer “Unschuldige Kinder Glas”, die in Elektro-Rap- Manier aus Wortfetzen wie Restmüll, Strudelsonntag und Maria Himmelfahrt einen schrillen Ohrwurm bastelt. Spannend! (Tiroler Tageszeitung, 05.09, Fach.)

Elektro Farmer! Homegrown Music: Die drei Jungs von Elektro Farmer machen Sound, dem es an Scharm nicht fehlt. Wenngleich vielleicht für manche Ohren etwas schräg, schaffen Elektro Farmer, Blues, Elektronik und Dub sehr fein zu verbinden. (Name it 08.09)