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review pfhouu...
(c) photo: Elisabeth Klug

Foto: Elisabeth Klug

HÖRT DIE TROMMELNEWS VON MARTIN PHIIADELPHY
Gründet sein eigenes Label - "Delphy Entertainments" - aus welchen Gründen auch immer (HOANZL). Produzierte gerade seine 2 Solo-CD., die sich "Heimgespinnste" nennt. Für große Dinge braucht er eben immer wieder einen Arschtritt - warte nur wir helfen dir...
What tun sie together or maybe you have noch mehr Fun os we do... - die Fixaufnahmen für die CD von PHOUU, mit zappaesken, mycelalterlichen Jazz/Blues und kabarettistischen Rocktendenzen, deutschen Texten mit Witz: z.B. der Miniaturen-Zyklus "Klassische Stimmen", wo Martin Philadelphy ab Sänger und Gitarrist letztendlich jeden Stil von Reggea, Core, Oper bis z.B. Rop original-originell verarscht: "Man nehme ein Wörterbuch mit 470 Seiten, 3791677 Wörtern, 4633496000 Buchstaben und dann brauchst du nur mehr einen langen Satz"...
Nach eigenen Aussagen benötigt dieses Projekt mit David Wasik am Schlagzeug und Andi Haller am Bass phouu-viel Zeit, die die Band nicht hat, denn Zeit ist Geld (hihihi). Allerdings gab es neuerlich bei einigen Konzerten in Tschechien großen Erfolg und auch Einladungen wieder für den Herbst, sie spielten im T.H. Club vor 500 Leuten, das Publikum tobte angeblich, obwohl sie dort auch nicht vie Zeit (Geld) haben. Andi Haller sagte: "Ich fühl' mich wie in Wien vor 15 Jahren!", was ihn, Philadelphy, mit einem Grinsen traurig stimmte. Auf alle Fälle wird es mit PHOUU eine CD-Präsentationstour diesen Oktober durch Östrich und maybe auch Hamburg, Berlin, München + Köln geben, aber mit Sicherheit nach Tschechien und danaben noch mit seinem neuen Solo-Programm "Fantastisch" auf den div. Bühnen.
(Diderot, 08.1998)

MARTIN PHILADELPHY Sanctus. Amen!
Rumpelstilzchen meets Zappa, oder so ähnlich wenigstens. Wer nun PFHOUUU sagt, tut dem experimentierfreudigen Tiroler zwar unrecht liegt hinsichtlich des Albumtitels aber wenigstens goldrichtig. Eine elektrisierend elektrifizierte Reise in das wundersame Reich der Sporenpilze, bei dem uns eines klar wird: Fingerfertigkeit und Herz scheinen einander nur bei "interlecktuellen" jazzmusikern gegenseitig auszuschließen.
(unkown, Tiroler Tageszeitung 04.1998)

PFHOUU...,so fröhlich Geschray so well wir machenen: David Waslk, der bekannte Rhythmusknecht ist also noch lange genug In Wien geblieben, um "Eines Tages" auf den ausgebuchten Martin Philadelphy für eine dt.-int.-Beat-Box-Konversatlon zu treffen: Expressive, zappaeske Soundplantagen ("Our Wurm Pygmy Zwielicht"), orchestrierende Tonschöpfungen und realistische Uve-Ausstehten: "In gnomini et Philadelphy Amen"...
(Diderot 04.1998)

Es fängt an wie eine 73-greatful dead oder vielleicht doch irgendwie wie zappa? auf alle fälle muss da unten in der steiermark wohl oft die sonne scheinen. martin philadelphy hat sich zu einem gitarrenvirtuosen entwickelt, kein wunder die rythmusprofis wasik(drum) und haller( bass) gaben ihm den feinschliff. seine deutschsprachigen texte sind jetzt im rockigem jazzrock oder in jazzigen funkrock verpackt, und da gehören sie auch hin . schroffkantiges deutsch mit postkalifornischer psychodelic im sinne von tirolerwurzelseppminnegesang. pfhouuu... sind auch eine verwirrt witzige liveband, die sich weder anachronismus noch um elektro-nix schert.
(Jochen Hampl, concerto 03.1998 )

Beharrlich, aber schwerer zugänglich und verquerer präsentiert martin philadelphy sein jüngstes werk. dessen zappaesken freak- rock gewinnt zwar durch mitmusiker andi haller und david wasik, hat aber einen anachronistischen beigeschmack. rundherum toll allerdings das lied über die schwammerl
(chelsea chronicle  01.1999)